Mann mit Koffer nutzt Smartphone vor offener Haustür, aktiviert Smart-Home-Urlaubsmodus für mehr SicherheitMann mit Koffer nutzt Smartphone vor offener Haustür, aktiviert Smart-Home-Urlaubsmodus für mehr Sicherheit

Julia Hermann  17.08.2026

Smart-Home-Urlaubsmodus richtig einstellen

Mit einem Urlaubsmodus fürs Smart Home musst du dir während deiner nächsten Reise weniger Sorgen um dein Zuhause machen. Wir zeigen dir, welche Geräte du dafür wirklich brauchst, wie Szenen für verschiedene Urlaube aussehen könnten und wie du typische Fehler vermeidest. Mit Urlaubsmodus-Checkliste.

Auf einen Blick: Urlaubsmodus im Smart Home

  • ein Smart-Home-Urlaubsmodus überwacht dein Zuhause und informiert dich bei Bedarf über Vorkommnisse
  • Must-Haves für den Urlaubsmodus sind smarte Kameras, smarte Steckdosen und vor allem bei ebenerdigen Zugängen auch smarte Fenster- bzw. Türsensoren
  • verschiedene Setups bieten sich für verschiedene Urlaubsszenarien wie Kurz-, Sommer- oder Winterurlaub an
  • vorübergehende Familienfreigabe für z.B. Nachbar:innen aktivieren
  • viele Probleme im Smart-Home-Urlaubsmodus lassen sich einfach lösen

 

Wie richte ich einen Urlaubsmodus im Smart Home ein?

Einen Smart-Home-Abwesenheitsmodus richtest du wie auch deine normalen Smart-Home-Einstellungen über deine Smart-Home-App ein. Für den Urlaubsmodus erstellst du dir mehrere einzelne Automationen, die du in einer Szene sammelst, sodass du alles mit nur einem Fingertipp aktivieren oder deaktivieren kannst. In diesem Urlaubs-Setup kombinierst du smarte Geräte wie WLAN-Kameras, WLAN-Steckdosen, WLAN-Tür- und Fensterkontakte, smarte Lichter und Lampen, smarte Heizthermostate oder auch smarte Wassermelder.

Lasse dich z.B. per Push benachrichtigen, wenn deine Kamera eine Bewegung im Eingangsbereich wahrnimmt, ein Fenster geöffnet wird oder Wasser im Keller steht. Outdoor-Steckdosen übernehmen die smarte Bewässerung für Pflanzen im Garten während der Reise, und Innensteckdosen oder smarte Lichter simulieren Anwesenheit, indem sie zu festgelegten Zeiten Lampen ein- oder ausschalten.

Tipp: Einige Smart-Home-Apps bieten auch voreingestellte Szenen zum Thema Abwesenheit an, die du nur noch leicht modifizieren musst.

 

Welche Smart-Home-Geräte brauche ich für den Urlaub wirklich?

Absolute Must-Haves für den Smart-Home-Urlaubsmodus sind smarte WLAN-Kameras und WLAN-Steckdosen sowie vor allem bei ebenerdig zugänglichen Eingängen WLAN-Tür- und Fensterkontakte.

Mit smarten Steckdosen kannst du einzelne Geräte ein- und ausschalten und so z.B. Anwesenheit simulieren. Kameras überwachen Haus, Wohnung oder Grundstück und informieren dich, sobald etwas passiert. Smarte Fenster- und Türkontakte geben Bescheid, sobald etwas offensteht, das geschlossen sein sollte.

 

Was bringt ein Wassermelder im Urlaub?

Ein smarter Wassermelder informiert dich auch im Urlaub, sobald er Wasser feststellt, wo kein Wasser sein sollte – ganz egal, ob Hochwasser oder Wasserrohrbruch. So vermeidest du hohe Folgeschäden und -kosten, da du direkt auf die Meldung reagieren und jemanden zu deinem Zuhause schicken kannst.

Brauche ich für den Smart-Home-Urlaubsmodus einen Hub?

Nein, du brauchst nicht grundsätzlich einen Hub für deinen Smart-Home-Urlaubsmodus. Es kommt allerdings auf die Smart-Home-Geräte an, die du verwendest. Zigbee- und Thread-Geräte benötigen immer einen Hub, wie z.B. auch der Smart Home-Fensterkontakt für Türen, Fenster und Garagen von Hama. Andere Geräte wiederum, die direkt über WLAN verbunden werden, funktionieren ohne Gateway. Lies die Anforderungen in den Herstellerangaben nach, wenn du unsicher bist.

Was passiert mit meinen Automationen, wenn das Internet ausfällt, während ich im Urlaub bin?

Zunächst einmal die gute Nachricht: Deine Automationen bleiben erhalten. Hat der Router allerdings keine Internetverbindung mehr, können in der Cloud gespeicherte Anwesenheitssimulationen, Zeitpläne für smarte Steckdosen und Lampen, Heizpläne und anderes nicht mehr weiterlaufen.

Auch der Fernzugriff auf Beleuchtung, Heizung und Co. entfällt ohne Internet während deines Urlaubs. Push-Benachrichtigungen und Livezugriff z.B. auf Kamerabilder sind also nicht möglich. Dieser Zustand ist aber nur temporär. Sobald das Internet wieder funktioniert, läuft der Smart-Home-Urlaubsmodus wie gewohnt weiter.

Übrigens: Du kannst dich über deine App benachrichtigen lassen, wenn deine Smart-Home-Geräte offline sind. So kannst du z.B. direkt eine/n Nachbar:in bitten, bei dir zuhause nachzusehen.

Tipp: Es gibt auch Systeme, die lokal weiter funktionieren wie z.B. Zigbee-Geräte mit einem lokalen Controller. Hier wird jedoch mehr Hardware benötigt. Einsteigerfreundliche und kostengünstigere Systeme sind daher in der Regel cloudbasiert.

Warum sich ein Smart-Home-Urlaubsmodus lohnt

Mit einer Urlaubs-Hausautomation kannst du z.B. Anwesenheitssimulationen erstellen, dein Zuhause überwachen, Energie sparen oder auch bei Schäden, z.B. durch einen Wasserrohrbruch, früh reagieren.

Während du deinen Urlaub genießt, achtet dein Smart Home also auf dein Zuhause und informiert dich per Push, wenn etwas passiert – so kannst du aus der Ferne entscheiden, ob du aktiv etwas unternehmen musst.

Was ist der Urlaubsmodus im Smart Home?

Ein Smart-Home-Urlaubsmodus ist keine einzelne Funktion, sondern eine Szene, in der mehrere Automatisierungen gebündelt werden. In der Regel koppelst du so verschiedene Smart-Home-Geräte miteinander – theoretisch kannst du aber auch nur ein einzelnes Smart-Home-Gerät für ein sehr reduziertes Setup nutzen.

Typische Hausautomatisierungen für den Urlaubsmodus:

  • Smarte Lichter und Lampen simulieren Anwesenheit durch automatisches Ein- und Ausschalten zu festgelegten Zeiten.
  • Smarte WLAN-Kameras überwachen das Privatgrundstück oder den Eingang zu Wohnung oder Haus. Aber Achtung: Auch bei der Videoüberwachung auf dem Privatgrundstück musst du einige rechtliche Dinge beachten.
  • Smarte Heizthermostate passen die Temperatur an die Abwesenheit an, regulieren runter oder hoch je nach Jahreszeit und Bedarf.
  • WLAN-Steckdosen schalten einzelne Geräte ein und aus oder überwachen den Stromverbrauch.
  • Smarte Außensteckdosen steuern z.B. Bewässerung.
  • Smarte Bewegungsmelder oder WLAN-Tür- und Fensterkontakte warnen bei ungewöhnlichen Bewegungen.
  • Smarte Wassermelder alarmieren frühzeitig bei Schäden durch z.B. Hochwasser oder Rohrbrüche.

Nicht jedes smarte Gerät ist dabei absolut notwendig für einen Smart-Home-Urlaubsmodus, manche sind auch einfach nur „nice to have“. Wir zeigen dir, welche Produkte du wirklich brauchst.

Wie das im Einzelnen aussehen kann, siehst du z.B. auch in unserem Instagram-Reel.

 

Rucksack lehnt an Wand im Schlafzimmer vor der Abreise, im Hintergrund Fenster, kleines Bücherregal mit Lampe und PflanzeRucksack lehnt an Wand im Schlafzimmer vor der Abreise, im Hintergrund Fenster, kleines Bücherregal mit Lampe und Pflanze

Welche Smart-Home-Geräte brauche ich für den Urlaub wirklich?

Egal, ob langer oder kurzer Urlaub – manche Smart-Home-Produkte kannst du für jedes Setup sinnvoll einsetzen:

Smarte WLAN-Kameras: Ob für drinnen oder draußen, wenn du unterwegs bist, ist es nie verkehrt, das Zuhause im Blick zu behalten – entweder als Livebild oder per Push, wenn sich etwas rührt.

WLAN-Steckdosen: Anwesenheit mit einer eingesteckten Lampe oder einem Ventilator simulieren, Stromfresser oder auch andere Geräte bei Bedarf ein- oder ausschalten – smarte Steckdosen sind echte Alleskönner und zudem auch noch kostengünstig nachrüstbar.

Smarte Tür- und Fensterkontakte: Kameras können nicht alles im Blick behalten, daher bieten sich für schlecht einsehbare Türen und Fenster zusätzliche Sensoren an, um die Sicherheit zu erhöhen. Wenn du allerdings in einem höheren Stockwerk wohnst, ist ein Fensterkontakt eher optional.

Mit diesen Must-Haves bist du auf der sicheren Seite – im wahrsten Sinne des Wortes. Je mehr Smart-Home-Geräte du nutzt, je mehr Automatisierungen du einrichtest und miteinander verknüpfst, desto umfangreicher wird allerdings auch dein Smart-Home-Urlaubsmodus.

Tipps und Beispiele für 3 Urlaubs-Setups im Smart Home

Urlaub ist nicht gleich Urlaub. Das gilt ebenso für den Urlaubsmodus im Smart Home. Schließlich macht es einen Unterschied, ob du im Hochsommer verreist oder im Winter, ob du zwei Wochen oder nur ein Wochenende unterwegs bist.

Drei Beispiele für typische Urlaubs-Szenarien und Smart-Home-Automationen zeigen wir dir hier.

Minimaler Urlaubsmodus für Wohnung oder Wochenendtrips

Wenn du kein komplettes Grundstück überwachen musst oder nur wenige Tage fort bist, reicht in der Regel ein kleines, kostengünstiges Setup z.B. mit folgenden Produkten:

Mit der WLAN-Steckdose schaltest du eine angeschlossene Stehlampe oder ähnliches zu festgelegten Zeiten ein oder aus, um Anwesenheit zu simulieren. Die Indoor-Kamera positionierst du so, dass sie den Eingangsbereich im Blick hat. Wenn du die Überwachungskamera mit deinem Handy verbindest sendet sie dir eine Push, sobald sie eine Bewegung registriert. Tipp: Falls du Haustiere hast, kannst du die Kamera entsprechend einstellen, sodass sie nur auf menschliche Bewegungen reagiert.

Zusätzlich kannst du smarte Lichter und Lampen in deinem Mini-Urlaubsmodus integrieren, um weitere Räume zu beleuchten. Oder um die smarte Steckdose für andere Geräte freizulassen, wie z.B. einen Ventilator, der ab und an die Vorhänge bewegen soll. Besitzt du einen Garten oder Hof, kannst du diesen mit der Außenkamera im Blick behalten.

Stelle die einzelnen Automationen in der dazugehörigen App, z.B. der Hama Home-App, ein, erstelle eine entsprechende Szene, z.B. Mini-Urlaubsmodus, die diese Automationen aktiviert, und speichere dort alles. So musst du, wenn du einen Kurztrip unternimmst, nur auf das voreingestellte Setup switchen – der Rest läuft automatisch.

Sommerurlaubs-Setup für dein Haus mit Garten und Garage

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Falls auch du gerne länger als nur ein paar Tage verreist, bieten sich für deinen Smart-Home-Urlaubsmodus z.B. folgende Smart-Home-Produkte an:

  • WLAN-Überwachungskamera mit Licht und Bewegungsmelder für außen
  • Smart Home-Fensterkontakt für Türen, Fenster und Garagen
  • Smart Home-Hub
  • smarte WLAN-Steckdose mit Strommessgerät
  • smarter Wassermelder
  • smarte Outdoor-Steckdose
  • optional smarter Garagentor-Öffner

Mit der Außenkamera überwachst du nicht nur Grundstück und Zugänge, zusätzlich schaltet sie auch das in der Kamera integrierte Licht ein, was abschreckend auf unerlaubte Besucher wirken kann. Damit diese nicht bei jeder Katze und jedem Vogel Alarm schlägt, kannst du einstellen, dass sie nur auf menschliche Bewegungen reagiert. Der Fensterkontakt und Türkontakt sowie der Garagentoröffner melden dir auch im Urlaub, sobald etwas geöffnet wird, was nicht geöffnet werden sollte.

Mit der WLAN-Steckdose simulierst du Anwesenheit, indem du z.B. eine Leuchte zu festgelegten Zeiten ein- und ausschaltest. Alternativ kannst du die Steckdose z.B. auch mit Kamera und Türkontakt koppeln, sodass im Haus ein Licht eingeht, wenn draußen etwas passiert. Außerdem kannst du stromfressende Geräte im Blick behalten und notfalls vom Urlaub aus abschalten.

Über eine smarte Außensteckdose kannst du neben der Beleuchtung zur Abschreckung auch die smarte Bewässerung für Pflanzen während der Reise im Garten steuern. Einfach Rasensprenger, Pumpe oder ähnliches anschließen und zu fixen Zeiten aktivieren bzw. deaktivieren.

Der smarte Wassermelder alarmiert dich direkt, sollte es einen Wasserschaden oder ungewöhnliche Wasserstände in deinem Zuhause geben. So kannst du im Zweifelsfall direkt jemanden informieren und Schäden begrenzen.

Sammle deine Automationen in deiner Smart-Home-App und lege ein Setup Sommerurlaub an. In dieser Szenekannst du alle einzelnen Automationen speichern und einstellen, dass sie bei Aktivierung der Szene ebenfalls aktiviert werden. So brauchst du bei Bedarf nur noch einen Fingertipp und alles funktioniert.

 

Smart-Home-Urlaubsmodus für einen längeren Winterurlaub

Egal, ob Skiurlaub oder Reise ins Warme – auch im Winter fahren viele Menschen gerne in den Urlaub. Planst du eine längere Abwesenheit in den kalten Monaten, bieten sich z.B. folgende Produkte an:

  • smarte WLAN-Heizungssteuerung mit 2 smarten Heizkörperthermostaten und Zentrale
  • smarter Wassermelder
  • smarte Überwachungskamera für Innen
  • smarte WLAN-Steckdose mit Strommessgerät
  • Smart Home-Fensterkontakt für Türen, Fenster und Garagen
  • optional smarte Wetterstation oder smartes Thermometer/Hygrometer
  • optional WLAN-Überwachungskamera mit Licht und Bewegungsmelder für außen

Im Winter soll der Smart-Home-Urlaubsmodus nicht nur für Sicherheit sorgen, sondern auch Heizkosten sparen und dafür sorgen, dass deine Wohnung dennoch nicht auskühlt. Mit smarten Heizkörperthermostaten kannst du unkompliziert eine Smart-Home-Heizung nachrüsten und anschließend die Heizung per App steuern. Das funktioniert auch ideal, wenn du dein Smart Home in einer Mietwohnung einrichten willst. So reagiert die Heizung z.B. selbstständig auf Frost und reguliert sich entsprechend hoch, heizt aber nicht über einen von dir festgelegten Maximalwert hinaus.

Wenn du die Heizung zusätzlich mit einer smarten Wetterstation bzw. einem smarten Thermometer/Hygrometer koppelst , können diese das Raumklima überwachen und bei hoher Luftfeuchtigkeit entsprechende Signale senden, damit die Temperatur angepasst wird oder die Nachbarin zum zusätzlichen Lüften kommt. Der smarte Wassermelder alarmiert zusätzlich, sollte z.B. im Keller Wasser eintreten.

Frostbeulen können zudem mit der Smart-Home-Heizung dafür sorgen, dass Wohnung oder Haus bei der Urlaubsrückkehr angenehm warm sind.

Mit der Indoor-Kamera überwachst du Eingangsbereiche, besitzt du ein Grundstück kannst du zusätzlich eine Außenkamera mit Licht zur Überwachung und Abschreckung nutzen. Nicht vergessen einzustellen, dass die Kameras nur auf menschliche Bewegungen reagieren sollen (innen, falls du Haustiere besitzt). Der Fenster- und Türkontakt schickt dir zusätzlich eine Meldung in den Urlaub, sollte sich jemand an den Eingängen zu schaffen machen.

Die smarte WLAN-Steckdose eignet sich zur Anwesenheitssimulation in Kombination mit einer Leuchte ebenso wie zur Überwachung stromfressender Geräte.

Sammle die verschiedenen Automationen in deiner Smart-Home-App, z.B. der Hama Home-App, und lege dir eine Szene Winterurlaub an. In dem Setup speicherst du deine einzelnen Automationen sowie die Einstellung, dass die Aktivierung des Setups auch alles andere aktiviert. Wenn du jetzt in den Urlaub fährst, musst du nur noch die Szene einschalten, der Rest läuft automatisch.

Portrait eines Experten für Urlaubsmodus im Smart Home, gibt hilfreichen TippPortrait eines Experten für Urlaubsmodus im Smart Home, gibt hilfreichen Tipp

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Statt einen festen Urlaubsmodus manuell zu aktivieren, lässt sich die Abwesenheit im Smart Home auch komfortabel per Geofencing steuern. Wenn alle Bewohner den definierten Umkreis rund um das Zuhause verlassen, schaltet das System automatisch auf Abwesenheit – etwa mit abgesenkter Heizung, ausgeschalteter Beleuchtung oder aktivierten Sicherheitsroutinen. Sobald man zurückkehrt und den Bereich wieder betritt, werden die Automationen für Anwesenheit automatisch reaktiviert. Das macht den Urlaubsstart nicht nur entspannter, sondern reduziert auch das Risiko, Einstellungen zu vergessen.

 

Sophia Mergel, Hama-Produktspezialist

Allgemeine Tipps zum Setup im Smart-Home-Urlaubsmodus

Egal, ob langer oder kurzer Urlaub, bist du abwesend, schaltest du mit dem Urlaubsmodus auch dein Smart Home auf Abwesenheit. Das heißt, du deaktivierst mit deinem Urlaubs-Setup gleichzeitig alle regulären Automationen wie Heizzyklen, Aufwach-Szenen, Farblicht-Modi und ähnliches. Also Einstellungen, die du nutzt, wenn du deinen normalen Tagesablauf hast, im Urlaub aber nicht benötigst.

Andersherum hast du im Urlaubsmodus aber auch Szenarien, die du nicht haben möchtest, wenn du anwesend bist, sondern nur während deiner Abwesenheit. Ein Beispiel hierfür ist z.B., dass die Bewegungserkennung der Kamera nachts auch direkt im Schlafzimmer ein Licht einschaltet. Oder wenn der Bewegungsmelder im Kellergang eine Bewegung wahrnimmt, dieser eben nicht nur das Licht einschaltet, sondern dich auch per Push informiert.

Mit deinem Urlaubs-Setup setzt du also einen anderen Fokus bei den Automationen.

Zusätzlich kannst du im Urlaubsmodus auch eine vorübergehende Familienfreigabe für Nachbar:innen oder in der Nähe wohnende Familie einrichten. So wirst nicht nur du informiert, wenn der Keller voll Wasser läuft oder das Fenster plötzlich offensteht, sondern auch direkt eine Person vor Ort. Im Notfall kann dann schneller reagiert werden.

Frau sitzt in Küche und steuert per Smartphone den Smart-Home-Urlaubsmodus, Rucksack für die Reise bereits gepacktFrau sitzt in Küche und steuert per Smartphone den Smart-Home-Urlaubsmodus, Rucksack für die Reise bereits gepackt

Typische Fehler und Probleme im Smart-Home-Urlaubsmodus

Wenn du einen Urlaubsmodus im Smart Home einrichtest, kann es passieren, dass etwas nicht so funktioniert wie es soll. Um zu vermeiden, dass dir die Fehler erst im Urlaub auffallen, empfiehlt es sich, einen Testlauf einige Tage vor Abreise zu machen.

Wie du dabei einige typische Ursachen für Fehler behebst, haben wir dir hier zusammengestellt:

Problem 1: Die WLAN-Verbindung ist instabil

Je nachdem, wo im Haus bzw. der Wohnung und auf dem Grundstück deine Smart-Home-Geräte installiert sind, kann es sein, dass das WLAN-Signal zu schwach ist. Gerade wenn du WLAN im Garten nutzen möchtest, kann es Probleme mit der Signalstärke geben. Eine einfache Lösung ist es, WLAN-Repeater einzusetzen.

Ein weiterer Grund für eine instabile WLAN-Verbindung kann sein, dass du die Geräte über das falsche WLAN-Band eingerichtet hast. Achte darauf, sie über das 2,4-GHz-Netzwerk einzubinden. Wenn du die Hama Home-App nutzt, findest du auf unserer Supportseite eine genaue Anleitung, wie du App und Geräte richtig einrichtest.

Problem 2: Häufige Fehlalarme bei Bewegungsmeldern und Kameras

Eine häufige Fehlerquelle bei Bewegungsmeldern ist die falsche Montagehöhe oder Ausrichtung. Ist der Winkel zu weit, die Anbringung zu hoch usw. kann es passieren, dass selbst vorbeifahrende Autos als Bewegung gemeldet werden. Eine Anleitung, wie du einen Bewegungsmelder richtig installierst, findest du in unserem Ratgeber Wie funktioniert ein Bewegungsmelder?

Bei smarten Kameras solltest du darauf achten, dass die Menschenerkennung aktiviert ist, um Fehlalarme durch Tiere oder andere uninteressante Bewegungen zu eliminieren.

Wenn es immer noch zu viele Fehlalarme gibt, passe die Sensitivität der Sensoren an oder lege eine kleinere Aktivitätszone fest. Die Funktionen findest du in der Regel in der zur Kamera gehörenden App.

Problem 3: Du erhältst zu viele Benachrichtigungen

Auch wenn es interessant ist, über alles Bescheid zu wissen, im Urlaub willst du in erster Linie entspannen und vom Alltag abschalten. Achte darauf, im Smart-Home-Urlaubsmodus nicht jede Kleinigkeit melden zu lassen. Ob der Igel zur gewohnten Zeit durch den Garten läuft, ist für den Urlaub z.B. eher weniger relevant. Ob jemand versucht, die Terrassentür zu öffnen aber schon. Stelle deine Szenen und Automationen daher so ein, dass du nur bei sicherheitsrelevanten Aspekten eine Meldung im Urlaub erhalten möchtest, z.B. wenn ein Fenster oder eine Tür geöffnet wird, eine Bewegung nachts im Eingangsbereich erkannt wird, die Garage offensteht oder Wasser im Haus eintritt.

Problem 4: Zu viele unterschiedliche Smart-Home-Standards

Nicht jeder Smart-Home-Standard harmonisiert mit anderen Standards. Achte bei der Smart Home-Planung daher darauf, Geräte zu kaufen, die sich in einer Smart-Home-App verknüpfen lassen. Ansonsten kann es passieren, dass du z.B. Kamera und Licht nicht in einer Szene kombinieren kannst.

Um das Problem ganz zu umgehen, setze auf Geräte mit dem Smart-Home-Standard Matter. Diese sind herstellerübergreifend miteinander kompatibel.

Smart-Home-Urlaubsmodus: Checkliste

Damit du dich ganz auf deinen nächsten Urlaub fokussieren kannst, haben wir für dich eine kleine Checkliste für Smart-Home-Einstellungen vor der Abreise zusammengestellt:

Einige Tage vorher:

  • Automationen testen: Jetzt hast du noch die Chance etwas anzupassen.
  • Kamera-Livebild prüfen: Passt der Winkel?

Kurz vor Abreise:

  • Internetverbindung prüfen
  • Heizungen herunterregeln, falls nicht Teil des Urlaubs-Modus bzw. nicht smart
  • Unnötige nicht-smarte Geräte ausschalten
  • Urlaubs-Setup inkl. Push-Benachrichtigungen aktivieren (evtl. mit Familienfreigabe)

 

Smart-Home-Urlaubsmodus: Unser Fazit

Ein Urlaubsmodus fürs Smart Home macht dein Zuhause während deiner Abwesenheit sicherer, energieeffizienter und kontrollierbar. Dabei kommt es nicht auf die Anzahl der smarten Geräte an, die du einbindest, sondern auf die richtige Kombination von Automationen und Szenen.

Autor*in

Julia Hermann

Julia Hermann verbindet als Content Writerin bei Hama journalistische Genauigkeit mit viel Praxisnähe. Sie beschäftigt sich täglich mit Techniktrends, smarten Lösungen und den Produkten, die unseren digitalen Alltag einfacher machen. Sie bringt Dinge auf den Punkt und ergänzt ihre Texte gerne mit Tipps, die im Alltag wirklich helfen – oft mit einem kleinen Augenzwinkern.