Viele aktuelle Modelle bieten geprüften Wasserschutz nach IP68 oder mindestens 3 ATM – zum Beispiel die Hama Smartwatches , , und . Beim Händewaschen, im Regen oder Schwimmen kannst du diese Uhren bedenkenlos tragen. Für Wassersportaktivitäten mit hoher Geschwindigkeit sollte deine Uhr mindestens 10 ATM, für Tauchen sogar 20 ATM haben.


Welche Smartwatch ist wasserdicht?
Wasserdichtigkeit ist für Smartwatches wichtig – sei es beim Händewaschen oder Schwimmen. Herstellerangaben sorgen aber häufig für Verwirrung: „Wasserdicht“ ist nicht gleich „wasserdicht“. Was bedeuten IP- und ATM-Normen? Welche Smartwatch ist wasserdicht? Wir geben einen Überblick.
6 Minuten Lesedauer | 26.03.2026
Inhalt
Auf einen Blick: Welche Smartwatch ist wasserdicht?
- Smartwatches werden nach IP-Code (z. B. IP68) und ATM (z. B. 5 ATM) auf Wasserdichtigkeit geprüft
- IP68 schützt im Alltag gegen Staub, Regen und kurzzeitiges Untertauchen, Schwimmen braucht meist mindestens 3 oder 5 ATM
- „Wasserdicht“ bedeutet nicht automatisch Schwimmen oder Tauchen – immer Herstellerfreigaben beachten
- Chemikalien, Salzwasser, Shampoo und heiße Duschen können auch bei hoher Schutzklasse Dichtungen angreifen
- Wasserdichtigkeit gilt nur bei intakten Dichtungen, diese verschleißen mit der Zeit und Belastung
- Empfohlene Schutzlevel: Regen/Händewaschen ab IP68, Schwimmen ab 3–5 ATM, Duschen ab 5 ATM, Tauchen ab 20 ATM
IP68 heißt vollständiger Staubschutz und Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen. In der Regel sind mit IP68-Uhren aber Händewaschen oder Sport im Regen möglich. Du solltest trotz Schutzstandard aber immer die Angaben des Herstellers überprüfen.
ATM steht für „Atmosphären“ und zeigt, wie viel Wasserdruck eine Uhr im Labor maximal standhält; z. B. bedeutet 5 ATM, die Uhr hält dem Druck in 50 Metern Wassertiefe stand – aber ohne Berücksichtigung von Bewegung, Salzwasser oder Temperatur.
Mit 5 ATM ist Schwimmen meist möglich – Salzwasser, intensive Wassersportarten oder Tauchen sind damit aber meist nicht empfohlen.
Für Schwimmen ist 5 ATM oft praxisnäher, da hier der Wasserdruck berücksichtigt wird. IP68 prüft die Wasserdichtigkeit hingegen nur unter Laborbedingungen ohne Bewegung. Wenn du deine Uhr beim Schwimmen nutzen willst, solltest du darauf achten, dass die Smartwatch mindestens mit 3 oder 5 ATM zertifiziert ist.
Nein, hohe Temperaturen und Dampf greifen die Dichtungen der Smartwatch an und können die Elektronik dauerhaft beschädigen – selbst bei hoher Wasserdichtigkeit ist Sauna-Nutzung nicht empfohlen.
Smartwatches sollten außerdem in Salz- oder Chlorwasser, in der Badewanne oder im Dampfbad abgenommen werden.
Nein, für Gerätetauchen sind nur spezielle Taucher-Smartwatches ab 20 ATM wirklich geeignet. Die meisten Alltagsmodelle schließen das Tauchen ausdrücklich aus.
Duschen ist meist ab 5 ATM möglich, aber heißes Wasser, aggressive Seifen oder zu langes Untertauchen der Smartwatch können langfristig Dichtungen angreifen – nach jeder Nutzung mit leicht feuchtem Tuch reinigen, Entwässerungsfunktion nutzen (falls möglich) und Herstellerangaben beachten.
Eine Smartwatch gilt als zum Schwimmen geeignet, wenn sie 3, besser 5 ATM aufweist – das bedeutet Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen sowie Wasserdruck beim Schwimmen. Uhren mit nur IP68 ohne zusätzliche ATM-Angabe sind meist nicht für längeres oder regelmäßiges Schwimmen geeignet, da bereits Alltagsbewegungen im Wasser höheren Druck erzeugen können als die Labortests vorsehen.
Grundlagen der Wasserdichtigkeit bei Smartwatches
Wer sich eine smarte Uhr kaufen möchte, sollte sich vorher überlegen, , und ob sie auch im Wasser – zum Beispiel beim Schwimmen – funktionieren soll. Aber auch wer die Uhr nur für den Alltag braucht, stellt sich die Frage: Welche Smartwatch ist wasserdicht? Muss ich sie beim Händewaschen oder Duschen ablegen? Wenn man die Smartwatch beim Joggen mitnimmt – hält sie Schweiß und Regen stand? Hersteller nennen meist einen oder zwei internationalen Standards, nach denen Uhren auf Wasserdichtigkeit geprüft wurden:
- IP-Code: Gibt mit zwei Zahlen an, wie gut ein Gerät gegen Staub und Wasser geschützt ist, zum Beispiel IP68. Den IP-Code findest du nicht nur bei Smartwatches, sondern häufig auch bei anderen Produkten, die mit Staub oder Wasser in Berührung kommen und diesen Stand halten sollen - zum Beispiel Steckdosen, Lampen, Überwachungskameras oder Bluetooth-Lautsprecher.
- ATM/Bar (Atmosphären, Uhrenindustrie): Misst den Druck, den eine Uhr im Labor stand hält – entspricht nicht der tatsächlichen Tauchtiefe.
Wichtig: Um auf Nummer sicher zu gehen, überprüfst du am besten immer die Hinweise des Herstellers, wenn du wissen möchtest, wozu deine Smartwatch geeignet ist.


Was sind IP-Schutzklassen?
Was ist der IP-Code? IP bedeutet Ingress Protection und ist eine IEC-Norm. Die erste Ziffer gibt den Schutz gegen Staub oder eindringende Partikel an, die zweite Ziffer den Schutz gegen Wasser.
Wasserdichtigkeit: IP-Schutzklassen-Tabelle
Da sich die erste Ziffer des IP-Codes auf den Schutz vor dem Eindringen von Staub bezieht, haben wir uns in der IP-Schutzklassen-Tabelle auf die Bedeutung der zweiten Ziffer beschränkt, da diese darauf eingeht, wie ein Produkt vor dem Eindringen von Wasser geschützt ist. Einen kompletten Überblick gibt die IEC (International Electronics Commission).
| IP-Code | Wasserschutz | Typische Anwendungen & Einschränkungen |
| IPX0 | Kein Schutz | Nicht wasserfest |
| IPX1 | Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser | Nur gegen Tropfen, kein Kontakt mit Wasser empfohlen |
| IPX2 | Schutz gegen fallendes Tropfwasser bei Neigung | Leichter Regen, keine dauerhafte Feuchtigkeit |
| IPX3 | Schutz gegen Sprühwasser | Schutz bei leichtem Sprühregen |
| IPX4 | Schutz gegen Spritzwasser | Hände waschen, leichter Regen, keine dauerhafte Nässe |
| IPX5 | Schutz gegen Strahlwasser | Starkregen, kurzzeitige Wasserkontakte, kein Untertauchen |
| IPX6 | Schutz gegen starkes Strahlwasser | Hochdruck-Wasserstrahlen, Outdoor-Situationen, kein Untertauchen |
| IPX7 | Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (bis 1 m, 30 Min) | kurzes Eintauchen, versehentliches Fallen ins Wasser; keine sportlichen Aktivitäten im Wasser empfohlen |
| IPX8 | Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen | Alltagssituationen wie Händewaschen, Regen, kurzzeitiges Untertauchen; Schwimmen und Baden oft NICHT empfohlen, da dynamische Belastungen, Salz-/Chlorwasser, Seifen, Hitze und Bewegung Dichtungen belasten können; Herstellerangaben beachten |
| IPX9K | Schutz gegen Hochdruck- und Dampfreinigung | Spezialanwendungen, nicht üblich für Uhren und Smartwatches |
Gängige IP-Codes bei Smartwatches zur Wasserdichtigkeit sind IP67 und IP68.
IP67 steht für vollständigen Staubschutz und Schutz bei kurzem Untertauchen bis zu 1 Meter für 30 Minuten – die konkrete Wasserdichtigkeit allerdings variiert je nach Hersteller und Testverfahren.
IP68 garantiert vollständigen Staubschutz und je nach Hersteller dauerhaftes Untertauchen, aber die erlaubte Tiefe und Nutzungsdauer können je nach Hersteller variieren.
Generell gilt: IP67 und IP68 bieten Schutz vor Staub und Wasser unter klar definierten Laborbedingungen (klares, ruhendes Süßwasser ohne Bewegung). Das heißt, dass IP68 wasserdicht bedeutet, aber in den meisten Fällen nur der Schutz gegen Spritzwasser wie beim Händewaschen oder Regen wirklich vorhanden ist. Dynamische Belastungen wie Schwimmen, Sprünge oder Salzwasser sind nicht abgedeckt. Außerdem kann die Wasserdichtigkeit der Uhren mit der Zeit abnehmen.
ATM-Angaben im Detail
Was bedeutet ATM? ATM steht für „Atmosphären“ und beschreibt, wie viel Druck ein Uhrengehäuse im Wasser bei Laborprüfungen aushält – „1 ATM wasserdicht“ entspricht dabei etwa dem Druck, der in 10 Metern Tiefe unter Wasser herrscht. Je höher der ATM-Wert, desto größer ist der Schutz gegen Wassereintritt: Beispielsweise bedeutet 3 ATM Schutz gegen Spritzwasser oder kurzes Untertauchen. Mit 3 oder 5 ATM ist außerdem auch Schwimmen im See bei normaler Bewegung möglich, 10 ATM erlaubt Schnorcheln und intensiven Wassersport, und ab 20 ATM ist Gerätetauchen vorgesehen. Dieser Laborwert bildet jedoch reale Belastungen wie schnelle Schwimmbewegungen, Sprünge oder starken Wasserdruck durch Bewegung nicht vollständig ab – der tatsächliche Schutz kann daher in der Praxis geringer sein.
ATM-Schutzklassen-Tabelle
| ATM-Wert | Bedeutung | Empfohlene Nutzung |
| 3 ATM | Spritzwassergeschützt, kurzes Untertauchen | Regen, Händewaschen, kurzes Schwimmen |
| 5 ATM | Schwimmen in seichtem Wasser | z.B. Badesee |
| 10 ATM | Schnorcheln, intensiver Wassersport | Schnorcheln, Wakeboard, Surfen |
| 20 ATM | Gerätetauchen (selten bei Smartwatches) | Tauchen bis zu 200 m |
Vergleich IP vs. ATM
Eine Uhr mit IP-Code oder ATM – welche Smartwatch ist wasserdicht? IP- und ATM-Angaben beschreiben Wasserdichtigkeit nach völlig unterschiedlichen Prüfstandards:
Der IP-Code stammt aus der Elektrotechnik und testet, wie gut ein Gerät bei Kontakt mit Wasser in unterschiedlichen Formen (z. B. Spritzwasser, Untertauchen) bis zu festgelegter Tiefe und Dauer abgedichtet ist, meist unter Laborbedingungen mit ruhendem Süßwasser und ohne Bewegung.
ATM hingegen ist eine Norm aus der Uhrenindustrie, bei der geprüft wird, wie viel statischen Wasserdruck ein Gehäuse theoretisch im Labor aushält – orientiert an Druckverhältnissen in bestimmter Tiefe, ebenfalls ohne Bewegung oder Temperaturunterschiede.
Viele Smartwatch-Hersteller nennen deshalb beide Werte, weil der IP-Code vor allem für Alltagssituationen wie Regen oder Händewaschen relevant ist, während ATM-Angaben besser zeigen, wie geeignet eine Uhr für Schwimmen, Wassersport oder Tauchen ist. Wenn du im Alltag wissen möchtest, welche Smartwatch wasserdicht ist, bedeutet das: Für Händewaschen oder Regen reicht eine IP68-Smartwatch meist aus, für Schwimmen ist der ATM-Wert (ab 3 bzw. 5 ATM) zuverlässiger.
Hama Smartwatches und ihre Schutzklassen
Auch Hama hat in seinem Sortiment verschiedene . Doch: Welche Smartwatch ist wie stark gegen Wassereintritt geschützt und welche Smartwatch ist zum Schwimmen geeignet?
Wasserschutz von Hama Smartwatches: Übersicht
| Schutzklasse | Geeignet für |
| IP68 | Regen, Hände waschen, Schweiß |
| 3 ATM | Schwimmen im See, Skifahren |
| 5 ATM | Duschen, Schwimmen im See, Skifahren |



Keine Sorge, wenn deine Uhr versehentlich zu lange unter Wasser oder mit Wasser in Kontakt war. Je nach Schutzgrad halten unsere Watches unterschiedliche Wassereinwirkungen aus.Zum Glück sind all unsere Modelle für solche Situationen vorbereitet und verfügen über eine praktische Entwässerungsfunktion. Durch gezielte Vibrationen wird dabei Wasser aus dem Lautsprechergehäuse entfernt.Wenn deine Uhr also mit Wasser in Kontakt gekommen ist, musst du lediglich diese Funktion aktivieren. Die Uhr schleudert das Wasser durch die Vibration heraus – danach funktioniert wieder alles einwandfrei, ganz ohne zusätzlichen Aufwand.
Lina Steigerwald, Hama-Produktspezialistin
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