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DVB-C – Was ist das?

Was ist DVB-C und wie kann man DVB-C-Fernsehen empfangen? Alles Wichtige zu Empfang, TV-Anschluss und Kosten zeigen wir dir hier.

 

Uhr   4 Minuten Lesedauer | 18.07.2022

Auf einen Blick: DVB-C – Was ist das?

  • DVB-C steht für Digital Video Broadcast – Cable, also digitales Kabelfernsehen
  • Neben TV-Sendern werden auch Radiosender über DVB-C übertragen
  • Kabelanschluss und DVB-C-Receiver sind Voraussetzung für DVB-C-TV
  • DVB-C einfach via Koaxialkabel anschließen
  • Kosten und Sendervielfalt variieren je nach regionalem Kabelanbieter
Wie kann ich DVB-C empfangen?

Du kannst DVB-C empfangen, wenn du einen Kabelanschluss bei dir zu Hause hast. Diesen verbindest du per Antennenkabel mit einem DVB-C-Receiver oder deinem Fernseher mit integriertem DVB-C-Tuner und kannst anschließend DVB-C empfangen.

Was kostet DVB-C?

Was DVB-C kostet, hängt von deinem Wohnort ab. In Deutschland stellen regionale Kabelnetzbetreiber DVB-C-Fernsehen zur Verfügung. In der Regel liegt die monatliche Grundgebühr bei rund 10 Euro.

Wie schließe ich DVB-C an?

Wie du DVB-C anschließt, ist leicht erklärt. Verwende ein Koaxialkabel mit Antennenstecker und verbinde damit deinen Kabelanschluss mit deinem DVB-C-Receiver oder deinem Fernseher.

Ist DVB-C Kabel oder Satellit?

DVB-C steht für digitales Kabelfernsehen und ist deshalb Kabel. Fernsehen über Satellit empfängst du via DVB-S oder DVB-S2.

Was bedeutet DVB-C beim Fernseher?

DVB-C bedeutet beim Fernseher, dass das Gerät einen integrierten DVB-C-Receiver besitzt. Ob du DVB-C darüber empfangen kannst, hängt von deinem regionalen Kabelnetzbetreiber ab. Von diesem bekommst du entweder einen separaten DVB-C-Receiver oder verwendest ein CI-Modul mit Smartcard direkt an deinem Fernseher.

Was ist der Unterschied zwischen DVB-T und DVB-C?

Der Unterschied zwischen DVB-T und DVB-C ist der Empfangsweg. Während du DVB-T via terrestrischer Antenne empfängst, kommt das DVB-C Signal via Kabel zu dir nach Hause. Unterschiede gibt es außerdem bei der Auflösung sowie der Sendervielfalt.

Was ist DVB-C?

DVB-C steht für Digital Video Broadcast – Cable und bedeutet auf Deutsch digitale Videoübertragung via Kabel. Dem Namen nach empfängst du via DVB-C also digitale Bewegtbilder, doch an dieser Stelle trifft die wörtliche DVB-C-Bedeutung nicht ganz zu. Denn über DVB-C empfängst du nicht nur Fernsehen, sondern auch digitale Radiosender, die selbstverständlich kein Bild übertragen. Im alltäglichen Sprachgebrauch bedeutet DVB-C meist einfach nur, dass es sich um digitales Kabelfernsehen handelt.

Das Kabel wird in die Antennendose gesteckt.Das Kabel wird in die Antennendose gesteckt.

Welche Sender über DVB-C-Fernsehen zur Verfügung stehen, hängt von deinem regionalen Kabelnetzbetreiber ab. Neben den gängigen Free-TV-Sendern sind auch Pay-TV-Sender empfangbar. Allerdings entstehen für eine größere Sendervielfalt bei DVB-C schnell weitere Kosten.

Weitere Möglichkeiten, um in Deutschland TV zu empfangen, sind DVB-T2, DVB-S2 sowie Fernsehen über das Internet.

DVB-C empfangen: Voraussetzungen

Wenn du DVB-C empfangen möchtest, benötigst du einen Kabelanschluss in deinem Zuhause, ein Antennenkabel sowie ein Abonnement bei deinem regionalen Kabelnetzbetreiber.

Darüber hinaus ist ein DVB-C-Receiver erforderlich, den du entweder als separates Gerät einsetzt oder der bereits in deinem Fernseher integriert ist. Bei integrierten DVB-C-Tunern wird meist ein CI-Modul bereitgestellt, das den Zugang zum Kabelnetz via Smartcard freigibt. Dabei ist es wichtig, den Anforderungen des jeweiligen Kabelnetzbetreibers zu entsprechen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du mit deinem Fernseher DVB-C-TV empfangen kannst, kann dir dein regionaler Kabel-TV-Anbieter weiterhelfen.

Für DVB-C-HD-Empfang brauchst du auf technischer Seite nichts zu unternehmen. Sobald du DVB-C empfängst, kommen auch HD-Sender an deinem Anschluss an. Hier kommt es erneut auf deinen Kabelnetzbetreiber an: Während die Free-TV-Sender in normaler SD-Qualität ohne Aufpreis bleiben, wirst du für Free-TV-Sender in HD oftmals zur Kasse gebeten.

Erfüllst du diese Voraussetzungen nicht, gibt es auch Alternativen, um TV ohne Kabelanschluss zu empfangen. Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber zu Fernsehen ohne Kabel.

DVB-C anschließen

Du hast einen Kabelanschluss und möchtest DVB-C nun anschließen und deinen Fernseher einstellen? Das ist schnell erledigt. Du benötigst dazu einen Kabelanschluss im Haus sowie eine Kabelfernsehen-Dose in deiner Wohnung. In der Regel befindet sich die Dose im Wohnzimmer. Du erkennst sie an den drei im Dreieck angeordneten Anschlussmöglichkeiten.

Wenn du keine Kabelfernsehen-Dose bei dir zu Hause hast, wende dich an deinen Vermieter oder beauftrage als Eigentümer einen Kabelanschluss bei deinem zuständigen Kabelnetzbetreiber.

Wenn die Dose bereits vorhanden ist, verbindest du sie per ausreichend langem Antennenkabel entweder mit einem separaten DVB-C-Receiver oder direkt mit deinem Fernseher. Die meisten modernen TV-Geräte haben bereits einen DVB-C-Receiver integriert, sodass du DVB-C direkt an deinen Fernseher anschließen kannst.

Je nach Art der Authentifizierung benötigst du gegebenenfalls noch ein vom Kabelanbieter bereitgestelltes CI-Modul mit Smartcard und falls du einen separaten DVB-C-Receiver verwendest, ein HDMI-Kabel, um den Receiver mit dem Fernseher zu verbinden.

Antennendose in einer Wohnung.Antennendose in einer Wohnung.

Kosten

Die Kosten für DVB-C lassen sich in einmalige und regelmäßige Kosten unterteilen. Habst du noch keinen Kabelanschluss, muss dieser zunächst gelegt und installiert werden. Die Kosten dafür variieren je nach Anbieter und können mehrere hundert Euro erreichen. Als Mieter wendest du dich dazu an deinen Vermieter, da dieser den Kabelanschluss beauftragen muss.

Neben Anschlusskabeln benötigst du häufig einen speziellen Receiver oder ein CI-Modul. Dieses kann anbieterabhängig entweder ebenfalls einmalige oder bei Miete monatliche Kosten verursachen. Zu den monatlichen Kosten zählt in erster Linie die Grundgebühr für DVB-C. Was DVB-C konkret kostet, hängt erneut einerseits vom Anbieter, andererseits von den gebuchten TV-Paketen ab. So lassen sich Free-TV-Sender via DVB-C für rund 10 Euro im Monat schauen.

Ein Receiver oder ein CI-Modul ist entweder kostenlos enthalten oder schlägt mit etwa 3 Euro pro Monat zu Buche. Möchtest du dein DVB-C-Fernsehen erweitern, kommen für unterschiedliche Pay-TV-Sender schnell weitere Gebühren zustande. Informiere dich dazu am besten direkt bei deinem Kabelnetzbetreiber.

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