Im Standby- oder Ruhemodus verbraucht ein Laptop deutlich weniger Strom als im Betrieb – typischerweise zwischen 0,5 und 3 Watt pro Stunde (0,0005 bis 0,003 kWh). Moderne Geräte, deren Komponenten zusätzlich energieeffizient sind, liegen oft am unteren Ende dieser Skala. Laptops für Grafikarbeiten oder Gaming verfügen über leistungsfähigere Hardware, die auch im Standby-Modus mehr Strom verbraucht. Auch dauerhafter oder häufiger Standby-Betrieb, bei dem das Gerät eingesteckt bleibt, kann ins Geld gehen. Tipp: Wenn das Notebook nicht genutzt wird, lieber ganz ausschalten oder vom Stromnetz trennen.


Stromverbrauch Laptop
Wie viel Strom verbraucht ein Laptop? Wir zeigen, was den Energieverbrauch steigen lässt, welche Kosten entstehen und wie du sie senken kannst.
15 Minuten Lesedauer | 17.03.2023
Inhalt
Auf einen Blick: Stromverbrauch Laptop
- Wie viel Strom ein Laptop verbraucht, hängt v.a. von Gerätetyp, Hardware und Nutzungsverhalten ab
- Praktische Übersicht und konkrete Verbrauchswerte sowie Stromkosten von Laptop (Office, Gaming), Tablet und Desktop-PC sowie angeschlossener Geräte
- Es gibt mehrere Möglichkeiten, den realen Laptop-Energieverbrauch zu messen
- 20 Tipps, wie du deine Laptop-Stromkosten senken kannst – und damit Akku, Geldbeutel und Umwelt schonst
Fragen zur Messung und Modi:
Beim Ruhezustand wird der Laptop komplett heruntergefahren und verbraucht nahezu keinen Strom mehr. Der Neustart benötigt dann zwar mehr Zeit und Energie als das „Aufwecken“ aus dem Standby, lohnt sich aber bereits nach mehreren Stunden Nutzungsunterbrechung. Im Gegenzug reduziert sich der PC-Stromverbrauch im Standby nicht so stark wie im Ruhemodus, da sich das Gerät weiterhin schnell wieder einschalten lässt.
Wenn du den gesamten Stromverbrauch von Laptop und angeschlossenen Geräten wie Monitor etc. ermitteln möchtest, bietet sich smarte Hardware wie eine Steckdose mit Verbrauchsmesser an. Damit kannst du den Verbrauch jederzeit bequem auf deinem Handy einsehen, per App, im WLAN oder auch unterwegs. Tipp: Mit Auswertungen über einen längeren Zeitraum wird die Messung präziser, da du mit Durchschnittswerten realistischere Daten erhältst.
Ein Energiekostenmessgerät zeigt hingegen den aktuellen Verbrauch in Watt oder Kilowattstunden an. Dafür kannst du damit zwei individuelle Tarife einstellen, z.B. Normal- und Nachttarif.
Fragen zum durchschnittlichen Verbrauch:
Ein Laptop verbraucht im Schnitt 30 bis 70 Watt pro Stunde. Rechnet man mit einem Verbrauch von 50 W bei 8 Stunden Nutzung an 220 Arbeitstagen, ergibt sich ein Jahresverbrauch von etwa 88 kWh – das entspricht rund 26 € Stromkosten bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh.
Einfache Office-Laptops verbrauchen meist weniger (rund 30–50 W), während leistungsstärkere Geräte – etwa für Grafikbearbeitung oder Gaming – auch über 70 Watt ziehen können. Je nach Modell, Nutzung und Energieeinstellungen kann der Verbrauch stark variieren. Prüfe also am besten auch die technischen Daten und Einstellungen wie Energiesparplan und Bildschirmhelligkeit. Für präzise Daten, wenn du den Stromverbrauch deines Laptops berechnest, denke auch an Tastatur, Maus, Monitor und andere angeschlossene Geräte.
Pro Stunde liegt der Stromverbrauch eines Laptops bei etwa 0,03 bis 0,07 kWh. Office-Geräte sind sparsamer, Gaming- oder Grafik-Laptops benötigen mehr Energie. Hinzukommen angeschlossene Geräte wie Tastatur und Maus. Monitore verfügen meist über einen eigenen Stromanschluss, verbrauchen aber auch deutlich mehr Energie (je nach Energieeffizienzklasse etwa 0,03 bis 0,1 kWh).
Multipliziere die Wattzahl des Netzteils (z. B. 65 W) mit der Nutzungsdauer in Stunden. Beispiel: 65 W × 8 Stunden = 520 Wh = 0,52 kWh. Mit dem genauen Strompreis lassen sich die Stromkosten berechnen: Bei bspw. 0,30 €/kWh wären das in diesem Beispiel 0,16 € Laptop-Stromkosten pro Tag.
Fragen zum (Sparen im) Home Office:
Ein Desktop-PC verbraucht deutlich mehr Strom als ein Laptop. Während ein typischer Laptop im Betrieb etwa 30 bis 70 Watt pro Stunde benötigt, liegt ein PC je nach Ausstattung bei 150 bis 400 Watt pro Stunde – leistungsstarke Gaming-PCs oder Workstations sogar darüber. Der höhere Verbrauch beim PC entsteht durch größere Komponenten und stärkere Netzteile. Zusätzlich angeschlossene Geräte kommen natürlich hinzu, ob Monitor, Tastatur, Maus oder Webcam.
Wer Energie sparen möchte, ist mit einem Laptop im Vorteil, macht dann aber evtl. Abstriche bei Komfort und Ergonomie. Insgesamt lohnt sich aber der Umstieg auf mobile Geräte generell und besonders im Office-Bereich: Sie sind effizienter, benötigen selbst im Standby-Modus weniger Strom und ermöglichen mobiles Arbeiten.
Am besten funktioniert eine Kombination aus mehreren Strategien. Die Top-3-Tipps, um den Laptop-Energieverbrauch zu reduzieren: 1. Energiesparende Systemeinstellungen (Bildschirmhelligkeit reduzieren, Energiesparmodus aktivieren), 2. hochwertiges Netzteil (minimiert Energieverluste), 3. Gerät ausschalten statt Standby-Modus. Außerdem hilft das nicht nur deiner Konzentration, sondern auch der Rechenleistung, wenn du nur Fenster, Tabs und Anwendungen offen hast, die du gerade wirklich brauchst.
Ja, du kannst beim Arbeiten im Home-Office den Strom anteilig absetzen, wenn der Laptop beruflich genutzt wird. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: erstens über die Homeoffice-Pauschale (Stand 2025: 6 € pro Tag, max. 1.260 € jährlich), zweitens über ein eigenes häusliches Arbeitszimmer als Betriebsausgabe (abhängig von Raumgröße und Nutzung).
Wovon hängt der Stromverbrauch eines Laptops ab?
Wie hoch der Stromverbrauch deines Laptops ist – und welche Kosten damit anfallen – hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Besonders wichtig dabei ist zum einen die verbaute Hardware, wie z.B. Prozessor und Grafikkarte. Zum anderen spielt dein persönliches Nutzungsverhalten eine wichtige Rolle.
Verbaute Hardware beeinflusst Laptop-Stromkosten
Prozessortyp und -leistung
Den großen Unterschied in Sachen Stromkosten beim Laptop machen Prozessortyp und Leistung und die dafür verantwortlichen Komponenten. Insbesondere effiziente Central Processing Units (CPU) sind entscheidend für eine stromsparende Rechenleistung. ARM-basierte Chips verbrauchen selbst wenig Strom und können so auch am Laptop die Akkulaufzeit verlängern.
Grafikkarte und Design-Software
Ausgewiesene Grafikkarten, wie Webdesign oder Gaming sie erfordern, sind nicht nur in der Anschaffung teurer, sondern schlagen sich auch auf den gesamten Stromverbrauch von PC oder Notebook nieder. Entsprechende Grafikkarten sind vor allem für Gaming und kreative Arbeiten unverzichtbar. Wenn beides gerade nicht ansteht und du die Auswahl hast, kannst du auch von der dezidierten zur OnBoard-Grafikkarte umschalten, da letztere deutlich weniger Strom verbraucht. Für Office- und sonstige Multimedia-Anwendungen reichen integrierte Grafiklösungen völlig aus.
Bildschirmanzeige
Einer der größten PC- und Laptop-Stromfresser ist immer der Screen, ob integriert im Laptop oder als externer Bildschirm verbunden. Wie viel Strom das Display genau kostet, hängt von Technologie, Bildschirmgröße und eingestellter Helligkeit ab. Schon allein das Anpassen der Bildschirmhelligkeit, niedrigere Bildwiederholraten und der Dark Mode können viel bewirken, um den Laptop-Stromverbrauch zu reduzieren.
Betriebsmodus
Zu guter Letzt macht sich auch der richtige Betriebsmodus auf der Stromrechnung bemerkbar – und ob du den richtigen wählst, wenn du das Notebook gerade nicht benötigst. Natürlich ist der Strombedarf am höchsten, wenn das Gerät in Gebrauch ist, also bei der Arbeit mit geöffneten Programmen etc. Aber auch die Wahl des richtigen Betriebsmodus im inaktiven Zustand wie Standby-, Sleep- oder Ruhemodus kann einen gewaltigen Unterschied machen. Mehr dazu erfährst du in unseren Energiespartipps zu Pause und Feierabend.



Bei kurzen Pausen von weniger als ein oder zwei Stunden ist der Ruhemodus oft praktischer, da das System schnell wieder einsatzbereit ist. Bei längeren Pausen, insbesondere über Nacht oder bei längerer Abwesenheit, ist das vollständige Herunterfahren empfehlenswert, um Energie zu sparen.
Alexander Rothfischer, Hama-Produktspezialist
Wie hoch ist der Stromverbrauch bei PC, Laptop und Co?
Unsere zwei Vergleichstabellen zeigen zunächst den durchschnittlichen Stromverbrauch eines Laptops pro Stunde an, und das Ganze im Vergleich zu PC, Gaming-Laptop oder auch Tablet als kompakte Mini-PC-Alternative für unterwegs. Die weiteren Stromverbrauchs-Berechnungen basieren auf einer Gerätenutzung von:
- 8 Stunden pro Arbeitstag
- 5 Arbeitstage pro Woche
- 52 Wochen pro Jahr
Auf dieser Basis ergibt die Jahresleistung eine Summe von insgesamt 2080 Stunden pro Jahr. Natürlich lässt diese Berechnung Urlaubs- und Krankheitstage außer Acht. Die Kosten wurden mit einem beispielhaften Strompreis von 0,30 € pro kWh berechnet. Zudem gelten für jedes Gerät unterschiedliche Werte im Hinblick auf
- Leistungsaufnahme, für moderne Laptops z.B. 45 oder 65 Watt
- Einsatzbereich, z.B. Office- oder Grafikanwendungen
- Energieeinstellungen für Bildschirmhelligkeit etc.
- Betriebsmodus wie aktiv, Ruhemodus oder Standby
All das beeinflusst den genauen Stromverbrauch von Computer und Co, weshalb wir den durchschnittlichen Stromverbrauch nur in einer Spanne angeben können. Übrigens: Auf dieser Seite weiter unten findest du einige Nutzungs- und Energiespartipps, um den Stromverbrauch am Laptop zu senken.
In Zahlen: Stromverbrauch nach Computer-Typen
Der durchschnittliche Stromverbrauch eines Laptops pro Stunde ist deutlich niedriger als der eines Gaming-Laptops: Zum Zocken geeignete Geräte verbrauchen ca. zehnmal so viel Energie.
| Gerät | Pro Stunde | Pro Tag (24 h) | Pro Arbeitstag (8 h) | Pro Jahr (2080 h) | Kosten pro Jahr |
|---|---|---|---|---|---|
| Laptop | 30–50 W (0,03–0,05 kWh) |
0,72–1,3 kWh | 0,24–0,45 kWh | 62,4–105 kWh | 18,72–31,50 € |
| Tablet | 5 W (0,005 kWh) |
0,12 kWh | 0,04 kWh | 10,4 kWh | 3,12 € |
| Desktop-PC | 60–300 W (0,06–0,3 kWh) |
1,44–7,2 kWh | 0,48–2,4 kWh | 124,8–624 kWh | 37,44–187,20 € |
| Gaming-Laptop | 300–500 W (0,3–0,5 kWh) |
7,2–12 kWh | 2,4–4 kWh | 624–1040 kWh | 187,20–312,00 € |
Bei diesen Verbrauchswerten und Kosten geht es um den Netzbetrieb, also bei aktiver Nutzung des Geräts. Anders sieht es beim reinen Laptop-Aufladen und dem Stromverbrauch währenddessen aus. Auch da hängt der konkrete Energieverbrauch von mehreren Faktoren ab, vor allem:
- Leistung des Netzteils – passend zur Leistungsaufnahme des Geräts
- Ladestand und Zustand des Akkus
- wie intensiv das Gerät während des Ladevorgangs genutzt wird
Natürlich gilt: Je leerer der Akku und je intensiver die Nutzung, desto höher der Verbrauch. Im Durchschnitt kann man von einem Verbrauch von etwa 30 bis 90 Watt ausgehen. Übersetzt in Kosten sind das meist nur ein paar Cent pro Ladung, aber auch da macht regelmäßiges Energiesparen auf Dauer einen spürbaren Unterschied – für den Geldbeutel und die Umwelt. Tipp: Mit effizienten Netzteilen mit der passenden Leistung zum Gerät kannst du Energieverluste beim Laptop-Aufladen vermeiden.
Angeschlossene Geräte: Energieverbrauch und Kosten
Geht es bspw. um die Stromkosten im Homeoffice, spielen natürlich auch die verbundenen Anzeige- und Eingabegeräte eine wichtige Rolle. Im Vergleich am stärksten schlägt ein angeschlossener Monitor mit seinem Stromverbrauch zu Buche.
| Gerät | Stromverbrauch pro Stunde | Pro Jahr (2080h) | Kosten pro Jahr |
|---|---|---|---|
| 1 Monitor | 30–100 W | 62,4–208,0 kWh | 18,72–62,40 € |
| 2 Monitore | 60–200 W | 124,8–416,0 kWh | 37,44–124,80 € |
| Kabellose Maus | 0,5–1 W | 1,04–2,08 kWh | 0,31–0,62 € |
| Kabelgebundene Maus | 0,1–0,5 W | 0,208–1,04 kWh | 0,06–0,31 € |
| Kabellose Tastatur | 0,5 W | 1,04 kWh | 0,31 € |
| Kabelgebundene Tastatur | 0,3–0,5 W | 0,624–1,04 kWh | 0,19–0,31 € |
| Kabelloses Headset | 0,5–1 W | 1,04–2,08 kWh | 0,31–0,62 € |
| Kabelgebundenes Headset | 0,1–0,3 W | 0,208–0,624 kWh | 0,06–0,19 € |
| Webcam | 0,1–1,2 W | 0,208–2,496 kWh | 0,06–0,75 € |
| Webcam mit Ringlicht | 1,2–25 W | 2,496–52,0 kWh | 0,75–15,60 € |
| Externer Lüfter | 0,15–0,5 W | 3,12–10,40 kWh | 0,94–3,12 € |
In diesem zweiten Vergleich sticht der Energiebedarf der Webcam mit Ringlicht besonders ins Auge. Das liegt daran, dass Leistung und Nutzung sehr unterschiedlich sein können, da auch die Energieeffizienzklasse des Ringlichts, Häufigkeit der Nutzung etc. zusätzlich ins Gewicht fallen. Noch einmal anders sieht die Sache aus, wenn du bspw. deinen Fernseher als Monitor nutzt. Je nach Gerät, Effizienzklasse etc. kannst du so aber bereits deine PC-Stromkosten berechnen und abschätzen, was sich wie stark auf der Rechnung bemerkbar macht.
Laptop-Stromverbrauch messen und überwachen
Je nach Betriebssystem und Software gibt es mehrere Möglichkeiten, Rechenleistung und Stromverbrauch des Laptops zu messen. Die Stromkosten im Homeoffice setzen sich allerdings oft aus mehreren Geräten zusammen – schließlich schaffen erst praktische Gadgets den Raum für fokussiertes und ergonomisches Arbeiten. Geräte wie Monitor oder Ringlicht verfügen meist über eine eigene Stromversorgung. Nicht zu vergessen: Beleuchtung, Klimatisierung, Kaffeemaschine und Co.
Um nun den Laptop- oder PC-Stromverbrauch zu ermitteln – also inklusive aller angeschlossener Geräte – können sich spezielle Strommessgeräte lohnen. Als Adapter zwischen Steckdose und Steckdosenleiste, an die alle Geräte angeschlossen sind, kannst du ganz einfach den genauen Stromverbrauch messen und aufzeichnen. Tipp: Noch mehr Einblick und Kontrolle bekommst du mit einer smarten Steckdosenleiste, die du per App steuern kannst – im WLAN oder auch von unterwegs. Weitere Tipps dazu findest du unter Smart-Steckdose: Stromverbrauch messen.


PC-Stromkosten anzeigen und handeln: Mit den richtigen Steckern kannst du ganz leicht Stromfresser enttarnen und überlegen, ob du das Gerät effizienter einsetzen kannst oder sogar durch ein stromsparenderes Gerät ersetzen möchtest. Damit fallen zwar Anschaffungskosten an, allerdings zahlt sich eine bessere Geräteleistung auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und langfristigen Energieverbrauch aus.
20 Tipps: Laptop-Stromverbrauch reduzieren
Ob privat oder geschäftliches Notebook für mobiles Arbeiten: Geräte wie Monitore, Tastatur oder Maus sind in Sachen Stromverbrauch mehr als nur das Zünglein an der Waage. Deswegen lohnt es sich langfristig,
- bei den Hardware-Ergänzungen genauer hinzusehen
- das eigene Nutzungsverhalten im Auge zu behalten
- auf energiesparende Optionen zu setzen.
Gute Hardware, effiziente Leistung
Bevor es zu den Einstellungen und Routinen geht, mit denen du den Energieverbrauch durch Laptop und Co senken kannst, kommen zuerst ein paar Hardware-Tipps für dich.
Unsere Vergleichstabelle hat’s gezeigt: Energieeffiziente Monitore sind der größte Hebel im Hinblick auf den Energieverbrauch und die Stromkosten beim Laptop. Achte darauf, dass sie über eine gute Energieeffizienzklasse und eine automatische Helligkeitsanpassung verfügen. Wenn du öfter mal vergisst, Geräte ganz auszuschalten bzw. auszustecken, empfiehlt sich ein Modell mit besonders stromsparendem Standby-Modus.
Größere Bildschirme mit passender Halterung für einen, zwei oder auch drei Monitore ermöglichen eine gesunde Haltung bei der Bildschirmarbeit. Tipp: Wenn dir die externe Anzeige ausreicht, kannst du die Systemeinstellungen so anpassen, dass du den Laptop auch zuklappen und damit die Stromkosten senken kannst, ohne auf ergonomischen Komfort zu verzichten.
Im Vergleich sind die Energiekosten durch Tastaturen und Mäuse eher gering. Bei Eingabegeräten ohne Kabel empfiehlt sich daher v.a. eine lange Akkulaufzeit, um das Aufladen optimal timen zu können und damit die Geräte dich nicht zur Unterbrechung zwingen.
Klar, ein Netzteil muss zur Leistungsaufnahme passen, aber auch bei Dockingstation und Hub lohnt sich ein Blick auf die technischen Werte inkl. Stromverbrauch. Laptop-Arbeit wird durch die richtigen Zusatzgeräte aber vor allen Dingen für dich schneller, effizienter und gesünder. Weitere Tipps dazu geben wir dir hier: Ergonomie zu Hause und am Arbeitsplatz.
Kompakte und effiziente GaN-Netzteile sichern die optimale Stromversorgung für deinen Laptop. Noch praktischer sind die leistungsstarken Ladestationen, die genug Energie liefern, um dein Notebook und gleichzeitig noch mehr Geräte zu laden, ob Smartphone, Kopfhörer oder Powerbank für unterwegs.
Tipp: Mit einem USB-C-Anschluss und der richtigen Kapazität kann auch eine Powerbank deinen Laptop laden. Der Stromverbrauch muss dir dann auch im mobilen Arbeiten keine Sorgen mehr machen, ob du nun im Zug, im Café oder doch lieber im Park arbeitest.
Zu lange Kabel sind vor allen Dingen unpraktisch, die Stromkosten am Laptop, im Home-Office etc. erhöhen sich dadurch kaum. Allerdings reduziert die richtige Länge den Widerstand auf ein Minimum und verbessert die Signalübertragung. Am Schreibtisch optimal eingerichtet bist du mit einer Dockingstation, wenn du wirklich nur das USB-C-Kabel einstecken musst und alles andere bereits zentral am Hub organisiert ist, von Strom und LAN über Monitore bis hin zum Empfänger für deine drahtlosen Geräte.
Tipp: Noch nicht alle deine Geräte sind auf dem neuesten USB-Standard und du möchtest deine alte, aber liebgewonnene Tastatur oder Maus nicht missen? Keine Sorge: Wir versorgen dich mit den passenden Kabeln und Adaptern. Welchen Anschluss du für was benötigst, erklären wir dir übersichtlich unter .
Displayeinstellungen optimieren
Die Summe macht’s: Mit ein paar grundlegenden System- und Energieeinstellungen und mit deinem Nutzungsverhalten am Laptop kannst du den Energieverbrauch senken.
5. Bildschirmhelligkeit reduzieren
Der Bildschirm hat den größten Einfluss auf den Stromverbrauch – das gilt für Laptop-Screens wie auch als Handy-Tipp. Je nach aktuellen Lichtverhältnissen kann es sein, dass du eine kräftigere Anzeige benötigst oder weniger Hintergrundbeleuchtung ausreicht. Daher: Bildschirmhelligkeit anpassen, um Augen und Geldbeutel zu schonen.
6. Zeitspannen verkürzen
Du kannst festlegen, nach wie viel Zeit der Inaktivität sich der Bildschirm ausschaltet oder der Laptop in den Ruhemodus wechselt. Ändern kannst du das bei Windows unter „Energiesparplan ändern“, bei MacOS bzw. Apple-Geräten unter Systemeinstellungen > Batterie.
Dunklen Modus nutzen
Ob Systemeinstellung oder je Software, viele Programme verfügen über einen Dark Mode, der bei OLED- und AMOLED-Displays Energie spart.
Ausschalten, was du nicht brauchst
In Fokusphasen ein beliebtes Nice-to-have – doch das Deaktivieren lohnt sich z.B. wenn unterwegs der Akku schwächelt.
Du kannst Programme und Hintergrundprozesse deaktivieren, wenn du sie gerade nicht brauchst. Das gilt auch für Browser-Tabs etc.
Wenn du bei der Arbeit am , Maus und Co gerade nicht brauchst, spart es Energie ein, wenn du WLAN oder Bluetooth deaktivierst. Benötigst du gerade beides nicht, versuch es doch mal mit dem Flugmodus für fokussiertes Arbeiten offline. Tipp: Wie beim Handy kann der Laptop im Flugmodus schneller laden.
… z.B. externe Festplatten, Webcams, Lautsprecher und Drucker.
Routinen für zwischendurch
Viele Updates enthalten Optimierungen, die auch der Geräteleistung zugutekommen. Daher gilt: automatische Update-Suche zulassen und Aktualisierungen zeitnah installieren.
Du solltest gerade die Lüftungsschlitze staubfrei halten. Das hilft dem Lüfter (weniger Widerstand, geringerer Stromverbrauch), beugt Überhitzung vor und verbessert die Laptop-Kühlung allgemein.
Wenn du z.B. Software oder eine Steckdose mit Stromverbrauchsmesser verwendest, um den PC- und Laptop-Stromverbrauch zu messen, schau immer mal wieder in die Auswertung. Vergleiche die Werte und probiere immer mal wieder etwas aus, wie z.B. gar nicht erst anzustecken, was du nicht benötigst.
In der Pause oder zum Feierabend
15. Energiesparmodus nutzen
Der Energiesparmodus senkt den Stromverbrauch bei Arbeitspausen: zu finden z.B. bei Windows 11 im gleichen Menü wie „Herunterfahren“, einfach stattdessen auf „Energie sparen“ klicken.
16. Standby- und Ruhezustand nutzen
Das Herunterfahren des Geräts lohnt sich bereits nach kurzen Unterbrechungen von ein paar Stunden. Ein vollständiges Herunterfahren empfiehlt sich auch für den Transport, schon allein zum Schutz der Festplatte.
17. Vom Stromnetz trennen
An vielen Geräten verraten kleine Kontrolllämpchen, dass sie mit Strom versorgt werden, und auch das verbraucht Strom. Indem du die Stromversorgung komplett kappst, sparst du noch ein bisschen Energie ein.
Speziell für den Akku
Wenn der Akku unter einen bestimmten Wert fällt, kannst du ganz automatisiert deinen Laptop die Bildschirmhelligkeit reduzieren und ein paar weitere stromsparende Maßnahmen ergreifen lassen. Diese Einstellungen findest du am schnellsten unter Windows 11 > Akku-Symbol in der Taskleiste > Akku-Stand > Strom und Akku, bei MacOS Ventura oder neuer unter Systemeinstellungen > Batterie > Energiemodus.
Achte gerade beim Transport darauf, dass der Rechner weder übermäßige Hitze noch Kälte abbekommt. Lass ihn also z.B. nicht tiefsten Winter oder im Hochsommer im Auto – beides kann dem Akku schaden.
Diese Faustregel zum Schonen des Akkus ist richtig, aber keine Sorge: Sie muss nicht auf Biegen und Brechen angewendet werden. Die verbaute Ladeelektronik schützt vor Schäden durch Überladung etc., so dass es kein Problem ist, wenn du das Gerät „nicht rechtzeitig“ absteckst.



Die 3 Top-Tipps, um den Stromverbrauch am Laptop zu senken:
- Energieeinstellungen optimieren, v.a. Bildschirmhelligkeit reduzieren und in Arbeitspausen den Energiesparmodus aktivieren.
- Ein hochwertiges Netzteil verwenden, um Energieverluste zu minimieren.
- Standby-Modus vermeiden: Schalte den Laptop stattdessen vollständig aus, wenn du ihn längere Zeit nicht benutzt.
Alexander Rothfischer, Hama-Produktspezialist
Übrigens: Noch mehr smarte Ideen rund ums Stromsparen im Alltag zu Hause geben wir dir ganz allgemein unter Smart Home: Energie sparen. Wenn du nach schnell umsetzbaren Ideen suchst, findest du hier unsere Top-Energiespar-Gadgets.




































